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Bremsstaubpartikelfilter

Feinstaub ist eine Gefahr für die Gesundheit und verschmutzt unsere Umwelt. Der passive Bremsstaubpartikelfilter von MANN+HUMMEL mit Metallfaservlies sitzt direkt am Bremssattel und fängt die Partikelemission unmittelbar an der Bremse auf. Er passt in jeden vorhandenen Bauraum und lässt sich auf unterschiedliche Bremsengrößen und -konzepte anpassen.

Bremsstaubpartikelfilter für PKW und Nutzfahrzeuge Bremsstaubpartikelfilter für PKW (links) und Nutzfahrzeuge (beide von rechts)

Vorteile

  • Reduziert Bremsstaubemission direkt an der Quelle
  • Einfacher, schneller und sauberer Service
  • Robustes Design passt in vorhandene Einbauräume
  • Passives Filtersystem, kein Energieverbrauch
  • Einsatz für alle Fahrzeuge und Antriebssysteme möglich

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Leistungsstarke Details

Die Bekämpfung von Feinstaub

Um die Feinstaubbelastung vor allem in Großstädten in den Griff zu bekommen, werden vielerlei Maßnahmen ergriffen oder in Erwägung gezogen. MANN+HUMMEL hat gemeinsam mit dem Entwicklungspartner Hitachi Astemo einen weiteren großen Schritt beim Bremsstaubpartikelfilter getan – und damit viel für bessere Luftqualität. MANN+HUMMEL bietet eine Lösung zur Bekämpfung der Emissionen, die durch die Scheibenbremsen der Fahrzeuge verursacht werden. Der passive Bremsstaubpartikelfilter mit Metallfaservlies sitzt direkt am Bremssattel und fängt die Partikelemission unmittelbar an der Bremse auf. Er passt in jeden Bauraum und lässt sich auf unterschiedliche Bremsengrößen und -konzepte anpassen. Dementsprechend hoch ist das Kundeninteresse bereits vor dem Serieneinsatz.

Gemeinsam mit dem Entwicklungspartner Hitachi Astemo konnte MANN+HUMMEL die umfangreiche Vorserienerprobung abschließen und die technische Leistungsfähigkeit und Robustheit des innovativen Filters zur Reduzierung der Bremsstaubemissionen bestätigen. Dafür vereinten die Filtrationsexperten von MANN+HUMMEL ihre Produktkompetenz mit dem System- und Test-Knowhow von Hitachi Astemo.

Im Testzentrum des Entwicklungspartners in Paris sowie im MANN+HUMMEL Technologiezentrum in Ludwigsburg wurden die Filter umfangreichen Tests unterzogen. Die Erprobung wurde in drei Kategorien unterteilt: Festigkeit und Mechanik, Temperaturbeständigkeit und Umweltbedingungen. Zur Überprüfung der mechanischen Festigkeit wurden beispielsweise Lebensdauerprüfungen mit unterschiedlichen Schwing-, Beschleunigungs- und Vibrationsprofilen durchgeführt. Die Temperaturbeständigkeit wurde anhand von Temperaturschocks sowie einer Großglockner-Erprobung bestätigt. Zudem wurde der Filter mit feinem Granulat und großen Eisenkugeln beschossen, um den Einfluss von Umgebungsfaktoren wie Steinschlägen zu testen. Bei der dafür eingesetzten Bremse handelte es sich um eine in Serie befindliche Bremse von Hitachi Astemo. Dank der guten Integrierbarkeit des Bremsstaubpartikelfilters musste sie für die Tests nicht modifiziert werden. Dies ermöglicht auch eine Retrofit-Lösung des Bremsstaubpartikelfilters für bestehende Fahrzeuge.

Die Tests bestätigen die Einsatzfähigkeit des Filters und zeichneten mit aufgezeigtem Optimierungspotenzial den Weg vor, der zur Serienfreigabe führt. Neben Erprobungen auf Prüfständen sowie den von MANN+HUMMEL durchgeführten Validierungen sind zukünftig weitere gemeinsame Fahrzeugtests geplant. Bedenkt man, dass in Deutschland jährlich rund 8.000 Tonnen Bremsstaub entstehen (Quelle: Umweltbundesamt TREMOD v5.83) und dass dieser zu 90 Prozent aus den besonders gesundheitsschädlichen Kleinstpartikeln besteht, ist ein schneller Fortschritt wichtig. Aus diesem Grund arbeitet MANN+HUMMEL mit Hochdruck am erfolgsversprechenden Bremsstaubpartikelfilter.